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Steinbrücks Konzept zur Finanzmarktregulierung – „Vertrauen zurückgewinnen: Ein neuer Anlauf zur Bändigung der Finanzmärkte“

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In den vergangenen Tagen hat das von Ex-Finanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück präsentierte Bankenpapier für Aufruhr gesorgt. Das 30-Seiten Dokument enthält zahlreiche, seit Beginn der Finanzkrise diskutierte Aspekte, mit denen eine weitere Regulierung des Bankensektors erreicht werden soll. Ein Vorstoß, der in den Medien als Startschuss für das Wahlkampfthema der SPD gehandelt wird – die Finanzbranche.

Der September, als „Monat der Weichenstellungen“ (Handelsblatt.com) für die Zukunft des Euro betitelt, blieb mit Steinbrücks Bankenpapier ereignisreich bis zum Monatsende. Entscheidende Wochen liegen hinter uns: so die in Deutschland sehr umstrittene Entscheidung der Europäischen Zentralbank, im Notfall unbegrenzt Anleihen von Krisenstaaten zu kaufen sowie das ESM-Urteil
des Bundesverfassungsgerichts. Weitere Reformbereitschaft sei in jedem Falle nötig, um die Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen, so Merkel. Doch können die zahlreichen Regulierungsversuche allein den Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Finanzbranche wieder ausbalancieren? Bisher hält die bankenfeindliche Stimmung in der Bevölkerung und Misstrauen gegenüber den politischen Instanzen an, die Bürger signalisieren ein wachsendes Bedürfnis nach Information und Dialog. Neben allen Reformen bleibt nach wie vor eine der größten Herausforderungen die Rückgewinnung von Vertrauen der Bürger in den Finanzsektor und Politik.

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Autor:

Julia Ebert studiert im Master Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin. Während des Studiums hat sie u.a. im Bereich Unternehmenskommunikation, Public Affairs und Projekten zu Unternehmensgründungen in Südafrika mitgearbeitet.

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