heimatsucher

26/01/2017
von Michael Greza
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Heimat-Suchen

»Heimat«

An was denken Sie?

»Heimat ist nicht in erster Linie die Wohnung, das Heim. Sie ist der Ort, das Städtchen, das Dorf, manchmal auch die große Stadt, in denen das Kind aufgewachsen ist. […] Heimat sind die Bäume im Park, im Garten, unter denen das Kind spielte; Heimat ist der Geschmack des Butterbrots, das es in der Schule mitbekam; […] Heimat ist der Boden, in dem die Großeltern begraben liegen; […] Heimat ist die Sprache, ihre Tönung, ihre Melodie, die das Kind aufnahm, bevor es selbst zu sprechen begann. Heimat ist das Unverlorene, das Unverlierbare, der geografische und kulturelle Landstrich, in dem das Kind aufwuchs« (Chargaff, 1995, S.87f).

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16/11/2016
von Josephine Valeske
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Die Autonomie der Unternehmen

Der Autonomiebegriff erlangt in letzter Zeit in der Wirtschaft eine prominentere Rolle – ob in Form von agilen Organisationsformen in Unternehmen oder durch das Versprechen einer maximalen Entscheidungsfreiheit bei Produkten, ob bei stärkerer Regulierung oder Deregulierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Würden Sie sich als autonom bezeichnen? Weiterlesen →

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26/10/2016
von Walter Zornek
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Über den Dialog oder die Kunst, gemeinsam zu denken

Ein Gastbeitrag von Herbert Haberl – In so manchen Unternehmen erleben die Mitarbeiter*innen wie die Ängste der Egos zu endlosen Meetings, bürokratischen Prozessen, Konflikten, Silodenken und Entscheidungen fast nur an der Spitze führen.

Spannend ist, dass Unternehmen und Führung, die so agiert sich oftmals mehr als 40% der Leitungsfähigkeit der Mitarbeiter selbst nimmt. Die 40% nämlich, die Arbeitskräfte einbringen, wenn sie sich in den Strukturen wohl fühlen und in denen Hemmnisse und Störungen bewusst abgebaut wurden.

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16/10/2016
von Josephine Valeske
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Die unsichtbaren Schneider unserer Kleidung

Kinderarbeit gehört in Südostasien zum Alltag. Gerade haben schwedische Journalisten aufgedeckt, dass auch H&M 14-Jährige für sich arbeiten lässt. Die indische Organisation Udayan Care setzt sich für die Rechte der Kinder ein – und sieht auch europäische Manager in der Verantwortung.

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Wie viel ist drin?

27/07/2016
von Josephine Valeske
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Das gläserne Gehalt

Die Schere zwischen Spitzengehältern und Durchschnittslohn wird immer größer. Das daraus folgende Gefühl von Ungerechtigkeit und die Vorwürfe einer Selbstbedienungsmentalität sind eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Schleswig-Holstein geht nun auf Landesebene mit einem Gesetz neue Wege und verpflichtet öffentliche Unternehmen die Verdienste ihrer Top-Manager transparent zu machen, um damit einen wichtigen Impuls im Markt zu setzen. Doch der Effekt bleibt gering. Ein junges Hamburger Unternehmen erprobt dagegen erfolgreich ein Modell, wie unternehmersintern Gehaltstransparenz nicht nur den Zusammenhalt und die Motivation stärkt, sondern auch die unternehmerische Verantwortung fördert.
UMFRAGE: Sollte die Gehaltstransparenz durch den Staat reguliert werden oder Entscheidung der Unternehmen bleiben?

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Verantwortungspoker2

20/07/2016
von Josephine Valeske
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Stakeholder-Dialoge: Die Karten auf den Tisch

Was können CSR-Abteilungen von agilen Management-Ansätzen lernen? Wie können Unternehmen und Stakeholder auf Augenhöhe in den Austausch kommen? Und wie können dabei spielerisch und zügig die jeweiligen Sichtweisen auf gesellschaftliche Verantwortung explizit gemacht und wertschätzend diskutiert werden? Ein von Managerfragen neu entwickeltes Dialogformat bietet hierzu einen wirkungsvollen und innovativen Ansatz. Zusammen mit CSR-News laden wir Sie ein, mit uns um die Verantwortung zu pokern.

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13/05/2016
von Carola Grimminger
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Ein Plädoyer für eine optimistische Sichtweise auf die Digitale Transformation

Von allen Seiten ist das Gejammer zu hören: Angestellte beschweren sich über den Druck, ständig per E-Mail erreichbar  sein zu müssen, Unternehmensleitungen kommen mit dem digitalen Auftritt ihrer Firma nicht mehr hinterher, Datenschützer beklagen den Überwachungswahn großer Softwareanbieter und Eltern möchten das Smartphone ihres ständig tippenden Sprösslings oft am liebsten aus dem Fenster werfen. Manchmal scheint es, als sei die digitale Transformation der Gesellschaft alles andere als wünschenswert. Und doch gibt es viele Gründe, sich nicht in eine Offline-Ära zurückzuwünschen.

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28/03/2016
von Josephine Valeske
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Wenn Menschen billiger sind als Spülmaschinen

Gegen acht Uhr dreißig betritt Sunita das Haus und macht sich sofort an die Arbeit: Zuerst kocht sie Chai, räumt dann die Wohnung auf, wäscht das Geschirr und die Kleidung per Hand, fegt und schrubbt im Hocken den Boden. Schließlich kocht sie Mittagessen. Und dann zieht sie weiter – zum nächsten Haus. Sie managt nämlich nicht nur den Haushalt ihrer eigenen Familie, sondern auch den vieler anderer, reicherer, unter anderem den, in der ich als Untermieterin wohne. Sunita ist eine „Maid“, Haushaltshilfe. Und im siebten Monat schwanger, aber das interessiert niemanden. Weiterlesen →