Walter Zornek

04/12/2017
von Walter Zornek
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Siemens Stellenabbau – Sozialblind oder wirtschaftlich notwendig?

Der geplante Abbau tausender Arbeitsplätze von Siemens im Umfeld der Kraftwerks- und Antriebssparte führt zu einer harten, sich vor allem in den Medien abspielenden Konfrontation zwischen Siemens und Arbeitnehmervertretern. Auch Politiker bestimmen die Debatte um den Arbeitsplatzabbau, SPD-Chef Schulz greift an, Siemens-Chef Kaeser pariert umgehend. Dabei scheint die Sache betriebswirtschaftlich klar – das Geschäft in bestimmten Geschäftszweigen geht gravierend und langfristig zurück, also sind Produktionskapazitäten anzupassen, d. h. zu reduzieren. Eigentlich also eine Entscheidung, die generell dem Standard unternehmerischen Handelns entspricht. Dies gilt umso mehr für Siemens als einem seit Jahrzehnten im dynamischen Umbau geübten Konzern. Was also ist anders als sonst?

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Walter Zornek

07/08/2017
von Walter Zornek
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Die Motivation hinter managerfragen.org

Liebe Leserinnen und Leser,

„Ich weiß, dass ich nichts weiß“ ist ein Kernsatz der Philosphie. Er bedeutet, dass wir nie alles wissen – besonders dann, wenn wir glauben, alles zu wissen. Die Nachrichtenlage und Auseinandersetzungen zum G20-Gipfel, die vielen Kommentare und Einschätzungen von Betroffenen, Politikern und Journalisten zeigten, das die Betrachtungsperspektiven – sei es auf die große Weltpolitik oder auf die Krawalle in Hamburg – gegensätzlicher kaum sein könnten. Weiterlesen →

c-brandstetter

13/03/2017
von Clemens Brandstetter
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Verantwortung der Wirtschaft in der Gesellschaft

Unternehmen werden in Zukunft nicht mehr um das Thema Nachhaltigkeit umhinkommen. Es ist gesund, wenn man Geld investiert und zurücklegt, mehr arbeitet, Einsparungen erwägt, um Unternehmen zu stärken. Es ist ungesund, wenn Unternehmen mit immer größerem Zwang zur Profitabilität nur die Gewinnmaximierung im Auge haben und aus diesem Grunde ständig Kosten einsparen und Mitarbeiter entlassen mit dem oberflächlichen Argument, dadurch die Firmen schlank und beweglich zu machen. Weiterlesen →

09/03/2017
von Josephine Valeske
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Stellt euch eurer Verantwortung!

Vor etwa eineinhalb Jahren fing ich an, bei MF´O mitzuarbeiten. Damals begann der Medien-Hype zum Thema „Flüchtlinge“, der bis heute anhält. Optimistisch schrieb ich meinen ersten Artikel auf diesem Blog darüber, wie Unternehmen Fluchtursachen bekämpfen können. Deutschland schien damals ein Land zu sein, in dem Helfer und Optimisten die Kritiker und Schwarzmaler übertönten und zahlenmäßig übertrafen. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern erschien Deutschland so offen, tolerant und menschlich, als hätte es tatsächlich aus seiner Geschichte gelernt und mehrheitlich mit dem Rassismus abgeschlossen. Weiterlesen →

heimatsucher

26/01/2017
von Michael Greza
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Heimat-Suchen

»Heimat«

An was denken Sie?

»Heimat ist nicht in erster Linie die Wohnung, das Heim. Sie ist der Ort, das Städtchen, das Dorf, manchmal auch die große Stadt, in denen das Kind aufgewachsen ist. […] Heimat sind die Bäume im Park, im Garten, unter denen das Kind spielte; Heimat ist der Geschmack des Butterbrots, das es in der Schule mitbekam; […] Heimat ist der Boden, in dem die Großeltern begraben liegen; […] Heimat ist die Sprache, ihre Tönung, ihre Melodie, die das Kind aufnahm, bevor es selbst zu sprechen begann. Heimat ist das Unverlorene, das Unverlierbare, der geografische und kulturelle Landstrich, in dem das Kind aufwuchs« (Chargaff, 1995, S.87f).

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16/11/2016
von Josephine Valeske
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Die Autonomie der Unternehmen

Der Autonomiebegriff erlangt in letzter Zeit in der Wirtschaft eine prominentere Rolle – ob in Form von agilen Organisationsformen in Unternehmen oder durch das Versprechen einer maximalen Entscheidungsfreiheit bei Produkten, ob bei stärkerer Regulierung oder Deregulierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Würden Sie sich als autonom bezeichnen? Weiterlesen →

haberlherbert

26/10/2016
von Walter Zornek
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Über den Dialog oder die Kunst, gemeinsam zu denken

Ein Gastbeitrag von Herbert Haberl – In so manchen Unternehmen erleben die Mitarbeiter*innen wie die Ängste der Egos zu endlosen Meetings, bürokratischen Prozessen, Konflikten, Silodenken und Entscheidungen fast nur an der Spitze führen.

Spannend ist, dass Unternehmen und Führung, die so agiert sich oftmals mehr als 40% der Leitungsfähigkeit der Mitarbeiter selbst nimmt. Die 40% nämlich, die Arbeitskräfte einbringen, wenn sie sich in den Strukturen wohl fühlen und in denen Hemmnisse und Störungen bewusst abgebaut wurden.

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16/10/2016
von Josephine Valeske
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Die unsichtbaren Schneider unserer Kleidung

Kinderarbeit gehört in Südostasien zum Alltag. Gerade haben schwedische Journalisten aufgedeckt, dass auch H&M 14-Jährige für sich arbeiten lässt. Die indische Organisation Udayan Care setzt sich für die Rechte der Kinder ein – und sieht auch europäische Manager in der Verantwortung.

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Wie viel ist drin?

27/07/2016
von Josephine Valeske
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Das gläserne Gehalt

Die Schere zwischen Spitzengehältern und Durchschnittslohn wird immer größer. Das daraus folgende Gefühl von Ungerechtigkeit und die Vorwürfe einer Selbstbedienungsmentalität sind eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Schleswig-Holstein geht nun auf Landesebene mit einem Gesetz neue Wege und verpflichtet öffentliche Unternehmen die Verdienste ihrer Top-Manager transparent zu machen, um damit einen wichtigen Impuls im Markt zu setzen. Doch der Effekt bleibt gering. Ein junges Hamburger Unternehmen erprobt dagegen erfolgreich ein Modell, wie unternehmersintern Gehaltstransparenz nicht nur den Zusammenhalt und die Motivation stärkt, sondern auch die unternehmerische Verantwortung fördert.
UMFRAGE: Sollte die Gehaltstransparenz durch den Staat reguliert werden oder Entscheidung der Unternehmen bleiben?

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